Events und Festival mit diesem Genre

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07.11.2026 13:00:00 | Haaren | Niederlande

09.07.2026 11:00:00 | Neustadt Glewe | Deutschland

10.07.2026 11:00:00 | Neustadt Glewe | Deutschland

08.07.2026 10:00:00 | Neustadt Glewe | Deutschland

09.07.2026 11:00:00 | Neustadt-Glewe | Deutschland

10.07.2026 11:00:00 | Neustadt-Glewe | Deutschland

11.07.2026 15:00:00 | Neustadt-Glewe | Deutschland

24.10.2026 20:00:00 | Amsterdam | Niederlande

Dubstep

Dubstep ist ein Genre der elektronischen Tanzmusik, das in den frühen 2000er Jahren im Süden Londons entstand. Es entwickelte sich als Ableger des UK Garage, wobei es 2-Step-Rhythmen mit sparsamer Dub-Produktion kombinierte und Elemente von Broken Beat, Grime und Drum and Bass integrierte. Die Musik zeichnet sich durch ihre schweren Basslinien und einzigartigen Rhythmen aus.

Dubsteps frühe Wurzeln liegen in den experimentelleren Veröffentlichungen von UK Garage-Produzenten, die Elemente des Drum and Bass in den 2-Step-Garage-Sound einfließen ließen. Diese Experimente landeten oft auf der B-Seite von White-Label- oder kommerziellen Garage-Veröffentlichungen. Dubstep ist in der Regel instrumental und hat oft einen dunklen Charakter; Tracks verwenden häufig Molltonarten oder den phrygischen Modus und können dissonante Harmonien wie das Tritonus-Intervall innerhalb eines Riffs aufweisen. Im Vergleich zu anderen Garage-Musikstilen liegt der Fokus bei Dubstep mehr auf prominenten Sub-Bassfrequenzen.

Ein charakteristisches Merkmal einiger Dubstep-Stränge ist der sogenannte "Wobble Bass", bei dem ein verlängerter Bass-Ton rhythmisch manipuliert wird. Dieser Stil wird typischerweise durch den Einsatz eines Niederfrequenzoszillators erzeugt, um bestimmte Parameter eines Synthesizers wie Lautstärke, Verzerrung oder Filterabschneiden zu manipulieren.

Dubstep-Rhythmen sind in der Regel synkopiert. Das Tempo liegt fast immer im Bereich von 132–142 Beats pro Minute, wobei auf jeden dritten Schlag in einem Takt typischerweise eine Clap oder Snare eingefügt wird.

In den späten 2000er Jahren und zu Beginn der 2010er Jahre begann das Genre, kommerziell erfolgreicher in Großbritannien zu werden, mit mehr Singles und Remixen, die in die Musikcharts eintraten. Musikjournalisten und Kritiker bemerkten auch einen Dubstep-Einfluss in der Arbeit einiger Popkünstler. Gleichzeitig begannen Produzenten, Elemente des ursprünglichen Dubstep-Sounds mit anderen Einflüssen zu verschmelzen und so Fusionsgenres wie Future Garage und das langsamere und experimentellere Post-Dubstep zu kreieren. Der härtere, von Electro-House und Heavy Metal beeinflus